Die Rettung war nicht einfach. Es kam zu einem handfesten Konflikt. Die Polizei musste eingreifen. Am Ende wurde der Zirkus gezwungen, Mufasa loszuketten und ihn abzugeben.
Seine Freiheit war verdient, aber nicht vollständig. Nach 20 Jahren Misshandlung war es zu gefährlich, ihn einfach wieder in die Wildnis zu entlassen. Er hätte dort nicht überlebt.

Also baute ADI ihm ein spezielles Gehege – mitten im peruanischen Regenwald. Ein ruhiger Ort, der so nah an seiner natürlichen Umgebung war, wie es nur ging. Ein sicherer Zufluchtsort.
Dort bekam er alles, was er brauchte. Frisches Futter, tierärztliche Betreuung, Ruhe. Und zum ersten Mal: Würde.

Leider war sein Körper bereits schwer gezeichnet. Die vielen Jahre an Ketten hatten bleibende Schäden hinterlassen. Er litt an Nierenschwäche und anderen gesundheitlichen Problemen. Nur wenige Monate nach seiner Rettung, im Dezember 2015, starb Mufasa.
Sein Leben war kurz nach der Befreiung – aber diese kurze Zeit war kostbar. Dank ADI konnte er nochmal durchatmen. Spüren, wie sich Sonne auf dem Fell anfühlt. Lauschen, wie der Wind durch die Bäume streicht. Einfach nur sein.
Wer sich die Fotos anschaut – vorher und nachher – erkennt es sofort: Da ist ein Unterschied in seinen Augen. Ein Funken Ruhe. Ein Hauch von Frieden.
Dank ADI konnte Mufasa in Frieden gehen. Und auch wenn es traurig endet, bleibt sein Schicksal nicht umsonst.
Diese Geschichte zeigt: Es gibt Menschen, die kämpfen. Die hinsehen, wenn andere wegschauen. Die den Schwächsten eine Stimme geben.
Teile Mufasas Geschichte. Lass sie nicht verstummen. Denn jedes Tier verdient Freiheit – und Respekt.


















