3. Wie ein Internet-Gag zum Elternabend-Thema wurde

Es fing ganz harmlos an – irgendein Kommentar im Netz. Vielleicht war’s Satire. Vielleicht auch Langeweile. Jedenfalls dauerte es nicht lang, bis sich die Geschichte wie ein wildgewordenes Kätzchen durchs Internet fraß.
Plötzlich stand’s bei Facebook, wurde auf TikTok zerredet und landete schließlich auf den Bildschirmen besorgter Eltern.
„Haben Sie wirklich… also… Katzentoiletten?!“ – So oder so ähnlich müssen die ersten Anfragen geklungen haben.
Die Schulleitung konnte nur noch mit dem Kopf schütteln.
4. Die offizielle Anti-Miez-Mitteilung

Vize-Schulleiterin Claire Hughes war dann auch richtig deutlich. In einem Brief an alle Eltern machte sie klar: Wir haben weder Katzenklos noch planen wir sie. Punkt.
Natürlich nehme man alle Schüler ernst. Auch die, die mal tierische Laune haben. Aber es gäbe so etwas wie… Realität. Und der schulische Auftrag sehe nun mal vor, Menschen aufs Leben vorzubereiten. Nicht auf ein Dasein als Haustier.
5. Medienzirkus mit Miezekatze

Experten, Pädagogen und überhaupt halb Großbritannien diskutierten plötzlich über den Fall.
Bildungsexperten winkten ab: Das Ganze sei ein Paradebeispiel für digitale Hysterie. Ein Gerücht aus den USA habe den Sprung über den Atlantik geschafft – dort wurde schon vor Jahren behauptet, Schulen würden Tierklos bereitstellen.
Spoiler: Auch dort war nix dran.
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