Seine Tochter hört regelmäßig, dass ihre Mitschüler ihn „gruselig“ finden. Ihre Antwort? Rührend.
„Ich sag dann: Nein, mein Papa ist nicht gruselig. Er ist lieb. Er hat halt nur viele Tattoos.“
Und auch seine Frau steht zu ihm – laut, öffentlich, klar.
„Die Leute urteilen, ohne ihn je kennengelernt zu haben. Ich seh jeden Tag, wie viel Liebe er für uns hat. Er ist für die Kinder da, er ist für mich da – was will man mehr von einem Vater?“
„Das hier ist unser Leben. Und wir sind glücklich damit.“
Natürlich trifft ihn der Hass manchmal. Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber er lässt sich davon nicht runterziehen. Denn für ihn zählt etwas anderes: das Glück seiner Familie.
„Wenn jemand so gemein urteilt, dann hat das mehr mit ihnen selbst zu tun als mit mir. Ich bin nicht das Problem – ihr Bild von ’normal‘ ist es.“

Er hat gelernt, über den Kommentaren zu stehen. Und das Beste: Seine Kinder wachsen mit einer ganz besonderen Perspektive auf – einer, in der es nicht auf Oberflächlichkeiten ankommt.
„Für sie bin ich einfach Papa. Der mit den coolen Bildern auf der Haut.“
Ein bisschen anders – und trotzdem genau richtig
Die Geschichte von Richard zeigt, wie oberflächlich unsere Gesellschaft oft noch ist. Und gleichzeitig, wie stark Familie sein kann – wenn sie zusammenhält.
Vielleicht regt sie dich dazu an, beim nächsten Mal nicht gleich zu urteilen. Vielleicht erinnert sie dich daran, dass Liebe, Fürsorge und Herz nichts mit Äußerlichkeiten zu tun haben.
Denn manchmal versteckt sich das größte Herz unter einer ziemlich bunten Haut.



















