Zufallsbegegnung – ein Sekundenbruchteil entscheidet
Gerade als die Kräfte des Kätzchens schwanden, tauchten
plötzlich Scheinwerfer auf. Mehrere Passanten hatten das hilflose Bündel Fell entdeckt, hielten an und rannten ohne zu zögern zu ihm. Vorsichtig hoben sie den kleinen Körper hoch, wickelten ihn in eine Decke und brachten ihn in die nächstgelegene Tierklinik.
Hoffnung beginnt mit Fürsorge
Warm eingepackt, bekam der kleine Kämpfer endlich Wasser, Futter und einen sicheren Platz. Die Untersuchung ergab eine bittere Wahrheit: Seine Hinterbeine würden nie wieder funktionieren. Doch die Tierärzte machten zugleich Mut – körperliche Einschränkungen müssen kein Todesurteil sein. Mit einem Rollwägelchen, Physiotherapie und viel Liebe könnte der Kleine ein glückliches, nahezu selbstständiges Katzenleben führen.

Liebe, die Berge versetzt
Diese Zuversicht gab auch den Rettern neuen Schwung. Sie gründeten sofort ein temporäres Pflegezuhause, sammelten Spenden für medizinische Ausrüstung – und gaben dem Katerchen einen Namen, der seinem Geist entspricht: Phoenix. Tag für Tag zeigte Phoenix, dass Lebensfreude nichts mit perfekten Gliedmaßen zu tun hat. Er lernte blitzschnell, mit seinem kleinen Rollstuhl durch die Wohnung zu düsen, kletterte – so gut es ging – auf Kissenberge und schnurrte lauter als jede gesunde Katze, sobald er gestreichelt wurde.
Ein Leben mit Handicap – aber ohne Grenzen
Heute hat Phoenix nicht nur ein stabiles Zuhause gefunden, sondern wird auch zum Botschafter für alle „speziellen“ Tiere. Er beweist, dass ein Handicap keine Liebe, kein Spiel und kein Abenteuer ausschließt – es erfordert nur Anpassung und Mitgefühl.
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